Die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) ist eine Unterform der pulmonalen Hypertonie (PH). Die PAH stellt eine ernste und oftmals lebensbedrohliche Erkrankung dar. Dank zahlreicher klinischer Studien konnte die Behandlung der PAH in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. Aufgrund der Seltenheit und der komplexen Natur der PAH sollte die Betreuung der Patienten in einem spezialisierten Zentrum in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten erfolgen. Derzeit stehen mehrere Wirkstoffe zur Verfügung, die gemäß den aktuellen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) und der European Respiratory Society (ERS) entweder als Monotherapie oder als Kombinationstherapie unter Berücksichtigung von individuellen Risikofaktoren und Begleiterkrankungen eingesetzt werden können. Eine ausführliche Differenzialdiagnostik mit Risikostratifizierung ist entscheidend, um eine individualisierte optimale Therapie zu ermöglichen.
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Pneumologie 2026: Neues zu Asthma, Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung und Schlafmedizin
Die Pneumologie durchläuft einen Wandel hin zu einer auf Präzision und Personalisierung ausgerichteten Medizin. Maßgeblich für Behandlungserfolge und eine verbesserte Lebensqualität ist eine gute Therapieadhärenz, wobei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient eine herausragende Rolle zukommt. Bei der Behandlung von Asthma bronchiale spielen entzündungswertgesteuerte Therapien eine dominierende Rolle; bei schwerem Asthma ermöglicht der Einsatz von Biologika eine Steroidkarenz.Zur Behandlung der Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung wird die Rolle der Triple-Therapie hervorgehoben. Zudem können Biologika wie Dupilumab oder Mepolizumab zur Vermeidung von Exazerbationen eingesetzt werden. Eine frühzeitige Diagnose und ein Rauchstopp sind von entscheidender Bedeutung, denn eine leitliniengerechte Therapie reduziert das kardiopulmonale Risiko signifikant.In der Schlafmedizin wird die Relevanz der nasalen Überdrucktherapie (CPAP) als Methode zur effektivsten Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe betont. Darüber hinaus zeigen neue medikamentöse Ansätze vielversprechende Behandlungswege auf.
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COPD und Herz: Kardiovaskuläre Risiken medikamentös beeinflussen
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist weltweit eine der Hauptursachen für Morbidität und Mortalität. Verlauf und Prognose der COPD werden von verschiedenen klinischen Faktoren beeinflusst, wobei Komorbiditäten eine wichtige Rolle spielen. Nahezu jeder COPD-Patient weist eine oder mehr als eine Begleiterkrankung auf. Kardiovaskuläre Erkrankungen, darunter koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinsuffizienz und Arrhythmien, sind die häufigsten koexistierenden Krankheitsbilder bei COPD-Patienten und eine der Hauptursachen für die Mortalität in dieser Bevölkerungsgruppe. Sie werden wegen der sich überlappenden Symptomatik oft nicht erkannt. Zudem werden Medikamente häufig aus unbegründeter Sorge vor Nebenwirkungen zurückbehalten. Erfahren Sie u. a., wie Exazerbation und kardiale Ereignisse zusammenhängen und wie bei COPD eine Herzinsuffizienz in der Hausarztpraxis erkannt und behandelt werden kann.
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COPD-Exazerbationen: alle gleich? Geschlechtsspezifische Unterschiede
COPD-Exazerbationen stellen eine erhebliche Belastung für Patienten dar und sind mit einer Verschlechterung der Prognose, mit häufigen Hospitalisierungen und erhöhter Mortalität verbunden. Daher sollte die Prävention einer Exazerbation oberste Priorität haben. Aktuelle Erkenntnisse zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede in der Prävalenz, Symptomatik und dem Exazerbationsrisiko. Besonders Frauen sind häufiger von Fehldiagnosen betroffen und weisen eine schlechtere Lebensqualität auf. Ein effektives Management umfasst die frühzeitige Diagnose, präventive Maßnahmen sowie individuell angepasste medikamentöse und nicht medikamentöse Therapien.
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Prävention viraler Atemwegserkrankungen: RSV, Influenza und COVID-19 im Fokus
Akute Atemwegserkrankungen, die beispielsweise durch das Respiratorische Synzytial-Virus oder durch Influenzaviren ausgelöst werden, treten zumeist saisonal auf, während COVID-19 (ausgelöst durch das Schwere Akute Respiratorische Syndrom-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2)) oftmals ganzjährig zu Krankheitshäufungen führt. Alle drei ähneln sich durchaus bzgl. ihrer Symptome und Risikogruppen. Diese viralen Infektionen können mitunter zu schweren Krankheitsverläufen, Hospitalisierungen und sogar zum Tod führen. Antivirale Therapien gegen Influenza oder COVID-19 sind oftmals speziellen Indikationen vorbehalten, weshalb bei einer Vielzahl der Patienten nur eine symptomatische Therapie durchgeführt werden kann. Umso wichtiger sind daher aktive Immunisierungs-strategien zur Prophylaxe. In Deutschland stehen mittlerweile für alle drei Erkrankungen Impfungen zur Verfügung, wobei die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) Impfempfehlungen für die jeweiligen Zielgruppen ausspricht. Im Folgenden werden wichtige Aspekte zu diesen Erkrankungen, den Risikogruppen und empfohlenen Impfstrategien in Deutschland zusammengefasst.
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Impfen gegen das Respiratorische Synzytial-Virus – zum Schutz älterer Erwachsener
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein Erreger akuter Atemwegsinfektionen mit hoher Prävalenz. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder und ältere Erwachsene. Bei ihnen können RSV-Infektionen zu schweren Krankheitsverläufen, Hospitalisierungen und sogar zum Tod führen. Eine ursächliche Therapie gibt es nicht - lediglich die akuten Symptome können behandelt werden. Lange Zeit gehörte RSV zu den Atemwegsviren, für die es keine aktive Immunisierung gab. Proteinbasierte Impfstoffe markierten jedoch den Durchbruch in der Immunprophylaxe für Erwachsene und zeigten in klinischen Studien eine hohe Wirksamkeit gegen RSV-assoziierte Erkrankungen der unteren Atemwege. In der Europäischen Union sind derzeit zwei proteinbasierte und ein mRNA-basierter RSV-Impfstoff zum Schutz vor RSV-bedingten tiefen Atemwegsinfektionen zugelassen. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige RSV-Standardimpfung für Erwachsene ab 75 Jahren sowie für vorerkrankte Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren RSV-Krankheitsverlauf haben.
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Atemweg und Schlaf: Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Anwendungen
Schlafbezogene Atmungsstörungen, wie Schnarchen, sind weitverbreitet und können pathologisch werden, wenn die Atemwege im Schlaf so eng werden, dass zu wenig Luft in die Lunge gelangt. Unbehandelte Atmungsstörungen können zu ernsthaften Folgeerkrankungen wie Exazerbationen bei COPD, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz führen. Die Diagnostik umfasst standardisierte Fragebögen und Polygrafie, um das Risiko von schlafbezogenen Atmungsstörungen abzuschätzen. Smartwatches und andere digitale Geräte können bei der Diagnostik unterstützen, sind jedoch nicht immer zuverlässig. Die Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, einschließlich Allgemeinmedizin, Pneumologie, HNO, Kardiologie und Zahnmedizin. Patienten sollten über die Bedeutung von gesundem Schlaf und über die möglichen Folgen von Schlafstörungen aufgeklärt werden. Die Einbindung der Patienten in den Diagnose- und Therapieprozess ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung. Schlafmedizin ist ein interdisziplinäres Feld, das eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachrichtungen erfordert. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen kann die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern.
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COPD – Risikofaktor Rauchen: Strategien zur Tabakentwöhnung
Rauchen ist der größte vermeidbare Risikofaktor für COPD, dennoch rauchen viele Menschen weiter. Fast die Hälfte der COPD-Patienten unternimmt ernsthafte Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei ist die Nutzung von E-Zigaretten nicht empfehlenswert. Diese Fortbildung bietet umfassende Einblicke in die gesundheitlichen Risiken des Rauchens und die Effektivität verschiedener Entwöhnungsstrategien. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle von E-Zigaretten und den Herausforderungen bei der Tabakentwöhnung gewidmet. Erfahren Sie mehr über evidenzbasierte Ansätze und aktuelle Forschungsergebnisse zur Unterstützung Ihrer Patienten bei der Raucherentwöhnung.
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Blackbox Exazerbation – akute Exazerbationen der COPD erkennen und behandeln
Exazerbationen bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) werden nicht immer erkannt oder sie werden falsch eingeschätzt. Der aktuelle GOLD-Report schlägt eine neue Definition der COPD-Exazerbation vor, die eine bessere Abgrenzung von einer langsamen Verschlechterung der Symptome erlaubt. Wir beleuchten in diesem Teil unserer Fortbildungsreihe die möglichen Folgen von Exazerbationen und zeigen auf, wie Patienten identifiziert werden können, die ein erhöhtes Exazerbationsrisiko haben. Sie erfahren, woran sich eine bevorstehende Exazerbation erkennen lässt und wie die medikamentöse Therapie nach Risikogruppen erfolgt. Außerdem werden nicht medikamentöse Maßnahmen zur Prävention von Exazerbationen bei COPD skizziert.
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Diagnose der COPD - Abgrenzung zu Asthma
Die meisten COPD-Patienten werden in hausärztlichen Praxen diagnostiziert und behandelt. Dabei sind Fehldiagnosen keine Seltenheit. Am häufigsten bereitet die Abgrenzung zu Asthma Schwierigkeiten. Das liegt zum einen daran, dass die Symptome sehr ähnlich sein können. Zum anderen existieren Mischformen beider Erkrankungen. Erfahren Sie, warum eine korrekte Diagnose für die optimale Behandlung von Asthma und COPD entscheidend ist und welche Bedeutung die Spirometrie dabei hat. Anhand von zwei Patientenfällen aus der Hausarztpraxis werden leitliniengerechte Herangehensweisen in der COPD-/Asthmadifferenzialdiagnostik veranschaulicht.
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Unverträglichkeit, Allergie, Anaphylaxie – Diagnostik und Management
Unverträglichkeiten und Allergien sind in jedem medizinischen Fachbereich relevant. Die Frage nach Allergien und Unverträglichkeiten ist ein wichtiger Bestandteil der ärztlichen Anamnese und Aufklärung. Unverträglichkeiten können unspezifische Beschwerden verursachen und führen Patienten regelmäßig in die ärztliche Praxis. Es ist wichtig, die pathophysiologischen Unterschiede zwischen Allergie und Unverträglichkeit zu kennen. Die behandelnden Ärzte sollten mit den Vorgaben der aktuellen S2K-Leitlinie zur Behandlung einer Allergie und Vorbeugung einer Anaphylaxie vertraut sein. Die Leitlinie stellt zudem zum ersten Mal Indikationen zur Verordnung eines zweiten Adrenalin-Autoinjektors (AAI) vor. Diese Fortbildung beschreibt das Akutmanagement der Anaphylaxie und das diagnostische Monitoring im weiteren Verlauf. Dabei werden unter anderem anhand der Differenzierung zwischen Weizenallergie und Glutenunverträglichkeit grundsätzliche Eigenschaften von Allergien und Unverträglichkeiten aufgezeigt.





